Laut dem Handelsblatt rechnen 19 von 49 Wirtschaftsverbänden für 2026 mit einer höheren Produktion oder mehr Umsätzen als vor einem Jahr. Weitere 18 prognostizieren ein in etwa unverändertes Geschäft, und nur neun Firmenverbände rechnen mit einer niedrigeren Produktion. Im Vorjahr hätten 20 Wirtschaftsverbände mit schlechteren Geschäften gerechnet, so das Handelsblatt. Die Zahl der Verbände mit rückläufigen Erwartungen ist seit 2023 kontinuierlich gesunken.
Dieser Optimismus zeigt sich laut Handelsblatt auch in den jüngst veröffentlichten Produktionszahlen im Maschinenbau: plus 2,8 % im Oktober gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Inlandsnachfrage nach Anlagen und Maschinen lag demnach sogar um rund 4,5 % höher und sei den zweiten Monat in Folge deutlich gewachsen.
Ein breiter Aufschwung lasse sich daraus zwar noch nicht ableiten, so die IW-Studienautoren. Mehrere Indikatoren deuteten aber darauf hin, dass sich die Stimmung im Vergleich zu den Vorjahren stabilisiere. Ganze 28 Verbände melden eine stabile oder verbesserte Geschäftslage. Positive Impulse kommen aus dem Dienstleistungssektor. In der Industrie erwarten einzelne Branchen – darunter der Luft- und Raumfahrzeugbau, Teile des Maschinenbaus, die Elektroindustrie sowie Schiffbau und Meerestechnik – eine erhöhte Produktion.
Bei den Investitionserwartungen gehen elf Verbände von einem Plus im Vergleich mit dem Jahr 2025 aus. 21 von 46 Verbänden erwarten zudem stabile Investitionen im Jahr 2026.