Mit dem Start des Kapazitätsreservierungsprozesses setzen die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber zudem einen wichtigen Impuls für den grenzüberschreitenden Wasserstofftransport sowie den Markthochlauf in Deutschland. Er schafft einen verlässlichen Rahmen für den Aufbau von Lieferketten und die langfristige Investitionsplanung im europäischen Wasserstoffmarkt.
In diesem Zusammenhang wurde ein Marktinformationspakets veröffentlicht, das über die Entwicklung des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes in Form von Clustern und die darin verfügbaren Kapazitäten informiert. Dieses Informationspaket ist auf Englisch und Deutsch auf den Internetseiten der Wasserstoff-Kernnetzbetreiber abrufbar.
„Mit dem koordinierten Vermarktungsprozess schaffen wir einen weiteren wichtigen Schritt für einen erfolgreichen Markthochlauf in Deutschland und Europa. Die Reservierungsmöglichkeiten vereinfachen den Zugang zum Wasserstoff-Kernnetz und geben Unternehmen Sicherheit für ihre Projektentwicklungen“, betont Barbara Fischer, Geschäftsführerin des FNB Gas.
Unternehmen können sich somit die für ihre Lieferbeziehungen benötigten Ein- und Ausspeisekapazitäten frühzeitig sichern – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Absicherung von Wasserstoffprojekten in Deutschland. Ab dem Starttermin können Kapazitäten auf Basis eines in der Branche abgestimmten Mustervertrages über ein standardisiertes Anfrageformular reserviert werden. Das Anfrageformular wird am 19. März 2026 auf der Internetseite des jeweils für den Ein- oder Ausspeisepunkt zuständigen Wasserstoff-Kernnetzbetreibers veröffentlicht. Grundlage für die Reservierung bilden die im ersten Schritt im Marktinformationspaket veröffentlichten Netz- und Kapazitätsstrukturen der Jahre 2026 bis 2030.