TK Elevator gehörte bis 2020 zu Thyssenkrupp. Die Transaktion wird voraussichtlich Mitte 2027 vollendet und steht unter Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden.
Im Zuge der Transaktion erwirbt Kone auch Vertical Topco II, den Eigentümer aller Vermögenswerte von TK Elevator sowie deren direkten und indirekten Tochtergesellschaften.
„Diese Transaktion unterstreicht das klare Ziel des Vorstands, die bestmögliche Basis für langfristige Wertschöpfung zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass der Zusammenschluss Innovationen und einen besseren Kundenservice fördert und die Grundlage für nachhaltiges Wachstum der Unternehmensgruppe bildet“, so Antti Herlin, Vorstandsvorsitzender von Kone.
„Als Wettbewerber haben wir großen Respekt vor dem, was KONE in mehr als einem Jahrhundert aufgebaut hat. Gemeinsam werden wir unseren Kunden, unseren Mitarbeitenden und den Städten, in denen wir tätig sind, das Beste beider Unternehmen bieten. Der beste Teil unserer Geschichte liegt noch vor uns”, so Uday Yadav, CEO von TK Elevator.
Laut KONE-Pressemitteilung verfügt die fusionierte Unternehmensgruppe über eine ausgewogene globale Präsenz, führende Kompetenzen in Wartung und Modernisierung sowie die Ressourcen, die Entwicklung neuer Lösungen und digitaler Services zu beschleunigen. Damit könne die fusionierte Unternehmensgruppe die wachsende Nachfrage nach sicheren, nachhaltigen und datengestützten „Lösungen für die vertikale Mobilität im urbanen Raum“ besser bedienen.
Durch den Zusammenschluss werden erhebliche Synergien erzielt, von denen sowohl Kunden als auch Aktionäre profitieren könnten. Die Synergien werden auf rund 700 Mio. Euro pro Jahr geschätzt.
Laut Kone hat der fusionierte Konzern im letzten Geschäftsjahr einen Jahresumsatz von rund 20,5 Mrd. Euro erzielt, wovon rund 65 % auf das Service- und Modernisierungsgeschäft entfallen. Das bereinigte operative Ergebnis liegt demnach ohne Synergien bei über 2,7 Mrd. Euro, und die Servicebasis umfasst rund 3,2 Mio. Einheiten umfassen.