„Die Zusammenarbeit mit Kempower bringt uns unserem Ziel, bis 2030 ausschließlich elektrisch zu fahren, einen großen Schritt näher. Wir haben nun im Busdepot und auf der Strecke die Infrastruktur, die uns ermöglicht, unseren Betrieb effizient zu gestalten“, so Michael Fausten, Betriebsleiter bei der NEW-Gruppe.
Um die engen Taktungen im Nahverkehr bedienen zu können, kombiniert das Projekt das Laden im Depot mit Schnellladungen auf der Strecke. Im Mönchengladbacher Bus-Depot von NEW verteilen vier platzsparende Kempower Power Units dynamisch 1200 kW Leistung auf 16 Ladesäulen. Ergänzend ermöglichen an mehreren Haltestellen der Bus-Linien sieben spezielle „Kempower Pantographs“ ein vollautomatisches Zwischenladen in den Pausen mit bis zu 350 kW.
Linienbusse unterliegen strengen Taktungen und sollen möglichst wenig Standzeiten haben. Daher müsse die Ladetechnologie weit mehr leisten als reine Energieversorgung, so Kempower in einer Pressemitteilung. Moderne Lademanagementsysteme stimmten die Ladezyklen exakt auf die Fahrpläne ab, nutzten kurze Standzeiten für nötige Zwischenladungen und steuerten die nächtliche Vollladung netzschonend.