Zwischen Oktober und Dezember 2025 kamen vor allem mehr Bestellungen aus dem Ausland: Insgesamt 4 % mehr Orders im Vorjahresvergleich, aus Nicht-Euro-Länder sogar ein Plus von 6 %.
„Die Anzeichen auf eine konjunkturelle Bodenbildung für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland verdichten sich. (…) Für 2026 prognostizieren wir daher unverändert ein kleines Plus in der Produktion von real 1 Prozent“, so VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.
Das Auftragsplus zu Jahresende hebt die Konjunktur-Aussichten im deutschen Maschinenbau. Für das laufende Jahr rechnet eine Mehrheit von rund 57 % der Unternehmen mit einer nominalen Umsatzsteigerung, knapp 29 Prozent sehen eine Stagnation als realistisch an und weniger als 15 Prozent erwarten einen Umsatzrückgang.
Der Verband VDMA verweist allerdings auf die bleibend hohe Unsicherheit und „fragile Entwicklung in zentralen Kundenbranchen und Absatzregionen“. Zudem richtet sich der Verband die Forderung an die Politik, strukturelle Reformen einzuleiten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu verbessern und ein nachhaltiges und höheres Wachstum zu ermöglichen.