Biokraftstoffe können eine Schlüsselrolle bei der Energiewende im Transportsektor spielen, da eine Elektrifizierung nicht in allen Verkehrssystemen wie Luftfahrt, Schienenverkehr, Schwerlastverkehr oder Schifffahrt realisierbar ist. Biokraftstoffe lassen sich aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Soja, Raps und anderen Zwischenölsaaten, beispielsweise Winterraps, herstellen.
„Mit der Kooperation von Bayer und newgold® Winterraps etablieren wir eine Wertschöpfungskette in einem der Schlüsselmärkte von Neste und entwickeln Möglichkeiten zur Steigerung der Erträge und des Einkommens der Landwirte. Dieser erneuerbare Rohstoff lässt sich in den kommenden Jahren schnell skalieren und kann so dazu beitragen, die steigende Nachfrage nach Biokraftstoffen zu decken“, so Artturi Mikkola, Senior Vice President, Renewable Products Feedstock Sourcing and Trading bei Neste.
„In Zeiten geopolitischer Spannungen führt der Bedarf an mehr Energiesicherheit und -resilienz bei gleichzeitiger Dekarbonisierung des Verkehrssektors zu einer steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Kraftstoffen. Diese Vereinbarung unterstreicht Bayers Engagement für den Ausbau der Biokraftstoffproduktion“, so Frank Terhorst, Leiter Strategie und Nachhaltigkeit der Bayer-Division Crop Science.
Die Neste Oyj wurde 1948 gegründet und hat ihren Hauptsitz in finnischen Espoo. Das Unternehmen ist weltweit führender Hersteller von erneuerbarem Diesel und nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) mit Produktionsstätten auf drei Kontinenten. Die Produktionskapazität des Unternehmens für erneuerbare Energien wird voraussichtlich 2027 jährlich 6,8 Mio. Tonnen erreichen. Neste produziert außerdem hochwertige Ölprodukte in seiner Raffinerie in Porvoo, Finnland. Das Unternehmen verfügt über ein Netz von fast 1.000 Tankstellen in Finnland und im Baltikum. Nestes Strategie konzentriert sich auf das Wachstum im Bereich erneuerbarer Kraftstoffe. Im Jahr 2025 belief sich Nestes Umsatz auf 19 Mrd. Euro.
Die Bayer AG ist eines der ältesten Unternehmen Deutschland, wurde 1863 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Leverkusen. Der Agrarchemie- und Pharmakonzerns beschäftigt rund 90.000 Menschen weltweit und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 46 Mrd. Euro.