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Appell der Wirtschaft für den Erhalt des Deutschunterrichts und des deutschsprachigen Bildungswegs in Tampere

In Tampere wird derzeit erwogen, den bestehenden umfangreichen Deutschunterricht und den deutschsprachigen Bildungsweg einzustellen. Aus Sicht der Wirtschaft geht es dabei nicht nur um Bildung, sondern auch um die internationale Ausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit der Region Tampere sowie um die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte.

Bild Appell
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Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner, und die deutschsprachigen Länder bilden auch für viele Unternehmen in der Region Pirkanmaa einen zentralen Markt. Deutschkenntnisse unterstützen die Internationalisierung und den Export von Unternehmen, die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau langfristiger Partnerschaften.

 

Der deutschsprachige Bildungsweg stärkt zugleich die Attraktivität Tamperes für internationale Unternehmen und Fachkräfte. Die Möglichkeit, Kindern einen deutschsprachigen Bildungsweg anzubieten, kann ein entscheidender Faktor sein, wenn Unternehmen Fachkräfte aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz rekrutieren oder internationale Familien einen Umzug nach Tampere in Erwägung ziehen.

 

Daher appellieren Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft an die Stadt Tampere, den bestehenden umfangreichen Deutschunterricht zu erhalten und einen durchgängigen deutschsprachigen Bildungsweg auch in Zukunft sicherzustellen.

 

Der Appell wird am Montag, den 19. Oktober 2026, um 16.30 Uhr an Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Tampere übergeben.

 

Die breite Unterstützung aus der Wirtschaft zeigt, dass Mehrsprachigkeit und Deutschkenntnisse auch weiterhin von großer Bedeutung für die Zukunft Tamperes, die internationale Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum der Region sind.

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